Technischer Support
Selbstinstallation von Funkmeldern – Kaufberatung
3BTech – Sicherheit leicht gemacht.
Diese praktische Anleitung hilft Ihnen, die Sensoren (PIR, PIRCam, Öffnungs-, Glasbruch-, Vibrations-, Rauch- und Wassermelder), das Bedienfeld und die Sirene Ihres Funkalarmsystems sicher und fehlerfrei selbst zu installieren. Die Beispiele beziehen sich auf Systeme vom Typ U-Prox/Ajax, sind aber auch für andere Funksysteme der Schutzklasse 2 geeignet.
Wichtig: Für lebensrettende Geräte (Rauch-/CO-Melder) und die Installation an besonders gefährdeten Objekten wird die Hinzuziehung eines Fachmanns empfohlen. Beachten Sie stets die Bedienungsanleitung des jeweiligen Geräts.
1) Vorbereitung – 30 Minuten Planung sparen viel Zeit
Checkliste: – Grundriss/einfache Skizze: Eingänge, Fenster, Flure, wichtige Bereiche. – Empfohlener Standort für die Zentraleinheit: zentral, unauffällig, in der Nähe von 230 V + LAN, mit gutem GSM-/WLAN-Empfang. - Funkumgebung: Dicker Stahlbeton, Metalloberflächen, Spiegel, Maschinengehäuse, Wechselrichter → können das Signal abschirmen. - Bereiche/Gruppen: Müssen Wohnraum, Garage und Nebengebäude separat überwacht werden? - Ein-/Ausgangswege: Wo gehen Sie am häufigsten ein und aus? (Bedienfeld und Verzögerungszone befinden sich hier.) - Haustiere: Größe, Bewegungsgewohnheiten (wichtig für die Einrichtung von PIR-Sensoren).
Empfohlenes Werkzeug: Wasserwaage, Bleistift, Schraubendreher/kleiner Bohrer, doppelseitiges Industrieklebeband (zur temporären Befestigung), Leiter, Reinigungstuch.
2) Allgemeine Installationsregeln (für alle Sensoren):
Höhe: Die optimale Höhe für die meisten PIR-/PIRCams-Sensoren beträgt 2,2–2,4 m. Bitte halten Sie diese ein.
Sichtfeld: Richten Sie den Blick quer zur Gehrichtung (nicht senkrecht zur sich nähernden Tür), um die Erkennung zu verbessern.
Vermeiden Sie: direkte Sonneneinstrahlung, Wärmequellen (Heizkörper, Kamin, Klimaanlage), sich bewegende Vorhänge, reflektierendes Glas.
Metall-/Betonabschirmung: Zwischen Hub/Repeater und Sensoren muss ein freier Weg bestehen. Platzieren Sie Sensoren nicht hinter großen Metallschränken.
Montage: Testen Sie die Positionierung zunächst mit doppelseitigem Klebeband, bevor Sie die endgültige Verschraubung vornehmen. Bohren Sie erst, wenn die Signalstärke/der Gehtest einwandfrei ist.
Sabotageschutz: Der Sabotageschalter auf der Rückseite muss geschlossen sein – verschließen Sie die Abdeckung immer mit einer Schraube.
Batterien: Berühren Sie die werkseitig eingebaute Batterie erst im endgültigen Zustand (bei manchen Geräten wird das Funkmodul beim Einlegen aktiviert).
3) Platzierung von Hub/Repeater
Hub: Platzieren Sie den Hub im Innenbereich an einem verdeckten Ort (nicht über der Haustür) mit gutem Empfang. In der Nähe von 230 V und – falls verwendet – LAN.
Repeater: Bei schwachem Signal aufgrund von 2–3 dicken Decken oder einer großen Bodenfläche platzieren Sie den Repeater mittig.
Test: Gehen Sie im Raum umher und nutzen Sie die Anzeige der Funk-/Signalstärke in der App (oder den integrierten Test).
4) Kurzanleitung nach Gerätetyp
4.1 PIR-Bewegungsmelder (Innenbereich)
Höhe: 2,2–2,4 m; Blickrichtung: Flur/Durchgang.
Typischer Erfassungsbereich: 10–12 m / 85–90°. Der genaue Wert ist in der Bedienungsanleitung angegeben.
Haustiere: Nicht auf Treppen/Kommoden richten; einstellbare Empfindlichkeit; „haustierimmun“ typischerweise ab ca. 20–30 kg.
Funktionstest: Unbetätigter Gehtest – LED-Blinken/Signal im Protokoll.
4.2 PIRCam (Fotoverifizierung)
Funktioniert wie PIR, jedoch nicht auf Fenster/Spiegel richten (Licht kann reflektiert werden).
Nachtsicht: Testen Sie im Dunkeln, um zu prüfen, ob Gesicht und Größe erkennbar sind.
Datenschutz: Geben Sie an, wo im Haushalt das Bild aufgenommen werden darf (legale und ethische Nutzung).
4.3 Öffnungssensor (Tür/Fenster)
Platzierung: Nahe der Kante, wo der Spalt am geringsten ist. Der Magnet befindet sich am beweglichen Flügel, der Sender am festen Rahmen.
Abstand: Halten Sie den vom Hersteller angegebenen maximalen Abstand ein (üblicherweise 10–20 mm). Bei größeren Abständen kann ein Abstandshalter verwendet werden.
Richtung: Der Magnet muss auf der markierten Seite angebracht sein (Polarität kann wichtig sein).
4.4 Glasbruchmelder (akustisch)
Sichtbereich: Das Mikrofon muss das Glas erfassen können (nicht mit einem Vorhang verdecken), typischerweise 3–7 m.
Lärmumgebung: Vermeiden Sie dauerhaft laute Geräusche (Küchengeräte, Werkstatt), ggf. ist eine Feinjustierung erforderlich.
4.5 Vibrations-/Erschütterungsmelder (Tür/Fenster)
Oberfläche: Sauber, fettfrei; Verschrauben ist besser als Kleben.
Empfindlichkeit: Mittel/hoch für Türen, mittel für Fenster; Test mit einem stärkeren Klopfen.
4.6 Rauchmelder (optisch) / Wärmemelder
Rauchmelder (optisch): An der Decke, ≥ 50 cm von der Wand entfernt; Ecken und Bereiche mit starker Klimaanlagenströmung vermeiden.
Küche: Hier ist ein Wärmemelder vorzuziehen, da Dampf/Ölrauch Fehlalarme auslösen kann.
Badezimmer: Rauchmelder werden aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit nicht empfohlen.
4.7 Wassermelder
Standorte: Waschmaschine, Spüle, Waschbecken, Boiler, Bodenablauf; am tiefsten Punkt des Bodens.
Test: Gießen Sie etwas Wasser unter den Sensor – er sollte sofort Alarm auslösen.
4.8 Sirene für Innen- und Außenbereich
Innen: Deutlich hörbar, aber nicht leicht zugänglich.
Außen: Regengeschützt, hoch angebracht; Sabotagekontakt aktiv; Sichtbarkeit und Montage prüfen.
4.9 Tastatur/Zugangskontrolle
Standort: Am Haupteingang, im Eingangsbereich; in Augenhöhe.
Sicherheit: Jedem Familienmitglied einen Code zuweisen; Gastcode zeitgesteuert.
5) Koppeln und Einrichten in der App
Gerät per QR-Code hinzufügen → Name und Raum festlegen (z. B. „Wohnzimmer PIR“).
Bereiche/Gruppen – welcher Sensor zu welchem Bereich gehört.
Verzögerungen – Ein-/Ausgang am Haupteingang.
Benachrichtigungen – Push-Benachrichtigung/SMS/Telefon; PIRCam-Bildübertragung aktivieren.
Testmodus – Durchgangsprüfung, Protokolle prüfen; Manipulationstest.
6) Übergabe an sich selbst – Kurzcheckliste
Jeder Sensor hat einen Namen und einen Raum.
RF-/Signalstärke im grünen Bereich.
Prüfgang ohne Fehlalarme bestanden.
Sirene laut, Sabotageschutz funktioniert.
PIRCam sendet bei einem Alarm eine Bildserie an das Protokoll.
Codes eingestellt (individuell, Gast), App-Berechtigungen
7) Typische Fehler und schnelle Lösungen
Schwaches Signal: Hub um 1–2 m verschieben; Repeater installieren; keine großen Metallgegenstände in unmittelbarer Nähe haben.
Viele Fehlalarme mit PIR: Blick quer durch die Kamera; Empfindlichkeit reduzieren; nicht auf Klimaanlage/Heizung blicken.
Dunkle Bilder der PIR-Kamera: Blickwinkel ändern; IR-/LED-Beleuchtung prüfen; keine Glasreflexionen.
Türsensor schließt nicht: Spalt zu groß → Abstandshalter, Magnetschließer; markierte Seite prüfen.
Rauchmelder defekt: Wärmemelder in der Küche verwenden; Gitter alle 3–6 Monate von Staub befreien.
8) Wartung
Batterien: App-Warnung → innerhalb von 1–2 Wochen durch Batterien desselben Typs ersetzen.
Jährliche Überprüfung: Funktionstest, Manipulationstest, Sirenentest, Rauchmeldertest (Gas/Testtaste).
Reinigung: PIR-/PIRCam-Linse mit einem weichen Tuch reinigen; Wassersensorkontakte reinigen.
9) FAQ
Kann das Gerät mit doppelseitigem Klebeband befestigt werden?
Ja, für einen Testzeitraum. Für die dauerhafte Installation wird Verschrauben empfohlen.
Wie groß ist die tatsächliche Reichweite?
Abhängig von der Umgebung und den Wänden. Im Zweifelsfall einen Repeater verwenden.
Funktioniert das Gerät mit Haustieren?
Ja, mit tierunempfindlichen PIR-Sensoren und geeigneter Platzierung.
Benötigen Sie Fernüberwachung?
Nicht zwingend erforderlich, aber empfohlen. SIA/CID-kompatible Systeme lassen sich problemlos anschließen.
Systeme basierend auf der Tuya-Plattform
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Planung und Vorbereitung: Legen Sie die Bereiche fest, in denen Sie die Sensoren und Melder installieren möchten. Prüfen Sie die Verfügbarkeit der für die Alarmanlage benötigten Geräte und Zubehörteile. Lesen Sie die Installationsanleitung und machen Sie sich mit den Geräten vertraut. Installation der Sensoren und Melder: Installieren Sie die Bewegungsmelder an den gewünschten Stellen, z. B. in der Nähe der Haustür oder der Fenster. Installieren Sie Tür- und Fenstersensoren, die das Öffnen und Schließen der Türen erkennen. Erwägen Sie gegebenenfalls die Installation von Rauchmeldern, Gasmeldern und anderen Spezialsensoren. Installation der Alarmzentrale: Platzieren Sie die Alarmzentrale an einem gut zugänglichen, aber nicht einsehbaren Ort. Schließen Sie die Alarmzentrale an eine geeignete Stromquelle und ein Netzwerk an. Einrichtung der drahtlosen Verbindung: Koppeln Sie die Sensoren und Melder mit der Alarmzentrale, indem Sie die drahtlose Verbindung einrichten. Überprüfen Sie die Verbindung und stellen Sie sicher, dass die Sensoren die Daten korrekt an die Alarmzentrale senden. Einrichtung und Test: Stellen Sie die gewünschten Empfindlichkeitsstufen und Alarmeinstellungen in der Alarmzentrale ein. Testen Sie das System, um sicherzustellen, dass die Sensoren und Melder ordnungsgemäß funktionieren und den Alarm im Bedarfsfall auslösen. Wichtige Hinweise: Lesen und befolgen Sie die Installationsanweisungen der Geräte, da diese je nach Gerät und System variieren können. Achten Sie auf die korrekte Installationshöhe und -position für den optimalen Betrieb der Melder und Sensoren. Stellen Sie sicher, dass das Kommunikationssignal der Alarmanlage nicht durch andere elektromagnetische Geräte oder Hindernisse gestört wird. Machen Sie sich mit der Bedienung und Handhabung der Alarmanlage vertraut und überprüfen Sie regelmäßig den Zustand der Sensoren und Batterien. Ziehen Sie gegebenenfalls einen Fachmann oder Installationsservice hinzu.
